Warum ist Edward Snowden eigentlich kein Refugee?

Wir alle wissen, daß Angela Merkel ein guter Mensch ist. Flüchtlinge liegen ihr am Herzen, insbesondere politische Flüchtlinge – denn für die gilt unser Asylgesetz. Und Frau Merkel ist sich ganz sicher, daß ganz viele politisch Verfolgte auf einmal gerne nach Deutschland kommen. Deutschland ist die einzige Rettung für politische Flüchtlinge, nur hier fühlen sie sich sicher.

Kürzlich las ich einen älteren „Spiegel“-Artikel über Edward Snowden, der gerne Asyl in Deutschland erhalten hätte. Dieser Artikel von 2013, der unmittelbar nach den Enthüllungen durch Snowden erschien, wirkt aus heutiger Sicht sehr amüsant und komisch. Über seinen Status als politischen Flüchtling und den möglichen Umgang mit ihm kann man im „Spiegel“ Folgendes lesen:

Wäre es da nicht ein menschliches Gebot, ihn aus seiner Lage zu befreien, zum Beispiel durch Asyl in der Bundesrepublik?

Schon morgen könnte Snowden vor der Tür stehen. Eine Ausreise aus Russland muss nicht an seinem ungültigen Reisepass scheitern. Die Russen könnten ihn auch so ziehen lassen.

Mit einem Stempel und einer Unterschrift könnte der Flüchtling in das nächste Flugzeug nach Berlin steigen und bei der Ankunft Asyl beantragen. Zwar könnten ihn die deutschen Grenzwächter „zurückweisen“, aber das müssten sie nicht tun. Wahrscheinlicher wäre, dass sie Snowden sofort in Gewahrsam nähmen, weil die USA ein Festnahmeersuchen geschickt haben.

Spätestens dann könnte die Bundesregierung eingreifen und den Mann als wichtigen Staatsgast gut bewacht in einem ordentlichen Hotel einquartieren. So oder so würde ein Gericht zu prüfen beginnen, ob dem Antrag der Amerikaner, Snowden auszuliefern, entsprochen werden kann.

Ja, so laufen die Dinge manchmal. Da gibt es einen prominenten Flüchtling, der sich sehr verdient gemacht hat um die westlichen Werte, der eine klare Identität hat und der auch noch zu unserem Kulturkreis gehört – aber den möchte Angela Merkel offenbar nicht.

Viel lieber sind ihr all die lupenreinen Flüchtlinge ohne Papiere, aus einer mittelalterlichen, schwerst integrierbaren Kultur, die in Flüchtlingsunterkünften in Deutschland andere Flüchtlinge schikanieren, nur weil sie Christen sind, oder durch regelmäßige Schlägereien um Nichtigkeiten eine ausgiebige Beschäftigungstherapie für Polizisten veranstalten.

Das ist die Logik der Physikerin Angela Merkel. Und hören wir uns noch einmal an, was Merkel zu ihrer eigenen Humanität zu sagen hat. Vor einem halben Jahr beglückte uns unsere Kanzlerin doch glatt mit folgenden Worten:

Ich muss ganz ehrlich sagen: Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land.

Ja, die schlimme Not der armen Refugees, die alle aus Österreich oder Griechenland nach Deutschland fliehen, um der sicheren Folter z.B. durch Homo-Ampeln wie in Wien zu entgehen. Die verdienen unser Mitleid.

Vermutlich ist mit Merkel irgendetwas Erstaunliches passiert im Jahre 2015. Denn zwei Jahre zuvor im Fall von Edward Snowden war ihr Wertekorsett offenbar noch etwas anders gestrickt. Snowden wurde pikanterweise für mehrere Jahre in Rußland Asyl gewährt. Merkel hat es auch nicht interessiert, daß Snowden monatelang im Transitbereich des Moskauer Flughafens vor sich hin vegetieren mußte.

Ähnliches trifft ja auch auf Julian Assange zu, den man ebenfalls großzügig als Refugee hätte aufnehmen können.

An dieser Episode kann man wohl auch schön sehen, daß Merkel eben nicht der Bürgerrechtsbewegung in der DDR entstammt, sondern sich als z.B. FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda opportunistisch verdingt hat, bis sie einen Monat nach der Wende die Gunst der Stunde nutzte und auf den Reformzug aufsprang.

Merkel sind wohl die unzähligen „Hävelmann-Flüchtlinge“ mit niederen Beweggründen, krimineller Energie und vehementer Kulturresistenz lieber als zwei wackere Kämpfer für demokratische Grundrechte.

asyl-snowden

Syrische Flüchtlinge retten NPD-Politiker doch nicht

Vor zwei Wochen meldete ein Journalist der Frankfurter Rundschau mit Binnen-I-Manie stolz, daß der von ihm seit Jahren malträtierte und verfolgte NPD-Politiker Stefan Jagsch nach einem Auto-Unfall von syrischen Flüchtlingen Erste Hilfe erfahren habe. Seine Recherche beschreibt er wie folgt:

Mir war sofort klar: Wenn an diesem Hinweis etwas dran ist, dann ist das eine Geschichte. Weil dann ein gerade gewählter, rechtsradikaler Stadtverordneter aus Hessen verletzt im Krankenhaus läge. Und weil dann ein bekannter NPD-Politiker und Flüchtlinge in einer geradezu absurden Weise zusammenhängen würde – wie im sprichwörtlichen Schlagzeilen-Klassiker „Mann beißt Hund“. Ich machte mich an die Arbeit, telefonierte einmal quer durch die Wetterau und hatte Erfolg: Polizei, Feuerwehr und andere Beteiligte bestätigten mir meine Informationen und nannten weitere Details. Weil ich trotzdem nur wenige Fakten hatte und sowieso kein Platz in der Zeitung vom nächsten Tag war, wurde nur ein schmaler Text aus meiner Recherche, kaum mehr als eine Meldung.

Weite Teile der Presselandschaft griffen diese Meldung beherzt auf und schrieben etwa wie „Spiegel Online“ inquisitorische Artikel darüber, daß der verletzte NPD-Mann sich nur widerwillig bei seinen Rettern bedanke.

Jetzt hat der Autor Ramin Peymani ebenfalls recherchiert, weil ihm die Sache vermutlich spanisch vorkam. Mittlerweile leben wir leider in Zeiten, in denen man solch eigentlich erfreulichen Meldungen zutiefst mißtrauen muß – nicht einmal, weil man Flüchtlingen solch eine gute Tat nicht zutrauen würde, sondern weil man Medien allerlei böse Taten im Sinne der Manipulation zutraut. Und weil die meisten Medien nicht den geringsten Willen erkennen lassen, neutral über das Asylthema zu berichten.

Peymanis Recherchen führten zu dem Ergebnis, daß die Meldung über den von Syrern geretteten NPD-Mann größtenteils phantastisch aufgeladen worden sei. Den mit seinem Auto im Straßengraben liegenden Stefan Jagsch kamen lediglich zwei Busfahrer zuhilfe, die mit ihren Bussen Asylanten transportierten.

Peymani schreibt:

„Syrer retten NPD-Politiker“, titelte die Rundschau reißerisch. Seit in schöner Regelmäßigkeit Asylbewerber in Deutschland angeblich größere Geldbeträge finden und artig abgeben, wecken Geschichten wie diese meine Neugier. Die Recherche dauerte nur einen Vormittag und hätte von jedem Journalisten mit Leichtigkeit geleistet werden können.

Ich war überrascht von der Bereitwilligkeit, mit der die von mir kontaktierten Vertreter der beteiligten Einsatzkräfte sowie die Mitarbeiter der Behörden Auskunft gaben. Und so ist es offenbar abgelaufen: Zum Zeitpunkt des Unfallgeschehens am Morgen des 16. März 2016 befuhren auch zwei Busse mit Asylbewerbern der Erstaufnahmeeinrichtung in Büdingen die Bundesstraße 521. Einer der Busfahrer stieg aus, um am verunglückten Fahrzeug zu sehen, was getan werden könne. Er rief seinen Kollegen zu sich, um ihm zu helfen, den verunglückten Fahrer loszuschnallen und aus dem Auto zu befreien. Später stiegen auch einige Asylbewerber aus den Bussen und traten hinzu.

Weite Teile des Peymani-Artikels erschienen auch auf dem „rechten Hetzportal“ PI-News. Angegeben wurde dort auch die E-Mail-Adresse des FR-Journalisten Hanning Voigts, der die Geschichte mit den rettenden Syrern kreiert hatte. Süffisant behauptet dieser nun auf Twitter:

Hanning Voigts hat eine sehr typische linke Milchbubi-Physiognomie, und die Tatsache, daß er bei der „Frankfurter Rundschau“ arbeitet, sagt eigentlich alles. Das Twitter-Gezwitschere klingt etwas verunsichert. In einem direkt folgenden „Tweet“ schreibt Voigts:

Diese Süffisanz ist typisch für das Gutmenschen-Milieu. Man begegnet der Kritik von Blogs wie PI-News eigentlich nie sachlich, sondern schreit möglichst laut „Nazi“, „rechts“, „fremdenfeindlich“ und weitere Sprachfetischismen. Man legt praktisch ein linkes Herrenmenschentum an den Tag und denkt gar nicht daran, sich einmal infrage zu stellen.

Sehr aufschlußreich ist die folgende Passage von Hanning Voigts zu seiner Story:

Was ich mich seitdem frage: Warum war die Geschichte von Jagschs Unfall und seinen Ersthelfern aus Syrien und dem Sudan dermaßen erfolgreich? Mehr als alles andere, was ich in den letzten Jahren, meistens mit weit höherem Recherche-Aufwand, über Neonazis und die rechte Szene geschrieben habe? Ich meine, dass es dafür mehrere, sich ergänzende Gründe gibt. Erstens passt die Geschichte wahnsinnig gut in diese düsteren Zeiten: Der Zuwachs für die extreme Rechte in Deutschland, Terror gegen Flüchtlingsunterkünfte und Wahlerfolge für NPD und AfD sind seit Monaten weltweit ein Thema, ebenso die wachsende Zahl von Flüchtlingen, die nach Europa kommen – und die als „Sorge“ getarnten Ressentiments vieler Leute, alle Flüchtlinge seien blutrünstige Vergewaltiger_innen und Halsabschneider_innen. Die Geschichte verbindet diese Themen, aber eben auf ungewöhnliche Weise.

Diese Passage drückt eigentlich wunderbar das Weltbild eines linken Spießers aus. Alles Rechte wird in einen Topf geworfen und ist irgendwie braun. Asyl- und Islamkritiker hegen natürlich pauschale Vorurteile gegen alle Flüchtlinge – ganz im Gegenteil zur guten Mainstreampresse, die absolut differenziert berichtet. Berechtigte Sorgen angesichts der massenhaften, unkontrollierten Einwanderung von Kulturfremden werden lächerlich gemacht.

Und natürlich die verquaste gendergerechte, aber die Sprachästhetik und den gesunden Menschenverstand zutiefst benachteiligende und unterdrückende Binnen-I-Foltermethodik, die sich ein Donald Rumsfeld wohl nicht besser hätte ausdenken können.

Perfide ist die Formulierung „Wahlerfolge für NPD und AfD sind seit Monaten weltweit ein Thema“. Wo sind die angeblichen Wahlerfolge der NPD zu bestaunen, in welcher weltweiten Welt werden diese thematisiert? Man sieht hier schön, wie es im Hirn eines paranoiden Linken zugeht: Alles rechts von der CDU ist irgendwie braun.

Als kritischer Zeitgenosse will ich hier natürlich nicht behaupten, daß Peymanis Recherche und Version der Geschichte nun die unbestreitbare Wahrheit sei. Ich kann mir aber nicht helfen und finde seine Version wesentlich glaubwürdiger.

Bleibt noch die Frage, wie ein rechter Hetzer und Ausländerfeind wie ich sich positiv zu den Aussagen eines Ramin Peymani bekennen kann. Wie geht das, wo doch Kritiker der Asylpsychose allesamt herzlose Fremdenfeinde sind?

Ganz einfach: Unsereins ist derart verkommen, daß wir über den mutmaßlichen Migrationshintergrund von Peymani geflissentlich hinwegsehen. Denn wichtig ist lediglich, daß er unsere menschenverachtende und flüchtlingsfeindliche Ideologie stützt.

So ungefähr stellen sich linksalternative Refugee-Psychotiker die Welt von Pegida, AfD und Politically Incorrect vor. Es kann nur einen geben: den dumpfen braunen Nazi. Alles andere würde das Milieu der Refugee- und Islamfreunde überfordern.

„Heute Show“-Humor

oliver welke heute show

„Heute Show“-Humor zeichnet sich dadurch aus, daß die Pointen niemals wehtun oder sarkastisch sind, sondern immer entlang den Bedürfnissen der Mainstream-Kultur gewählt werden. Genaugenommen handelt es sich also bei der „Heute Show“ nicht um Satire, sondern um systemkonformen Auftragshumor.

Warum parodiert man nicht einfach mal die Bundeskanzlerin, indem man ein altes Zitat von ihr herausstellt und es bissig kommentiert?

Die folgenden Worte der Kanzlerin von 2003 könnte man z.B. mal verwenden:

Deshalb müssen wir aber auch immer wieder fragen: Wo hört Toleranz auf und wo fängt Beliebigkeit an?

Ein Beispiel: Manche unserer Gegner können es sich nicht verkneifen, uns in der Zuwanderungsdiskussion in die rechtsextreme Ecke zu rü­cken, nur weil wir im Zusammenhang mit der Zuwanderung auf die Gefahr von Parallelgesellschaften aufmerksam machen. Das, liebe Freunde, ist der Gipfel der Verlogenheit, und eine solche Scheinheiligkeit wird vor den Menschen wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen. Deshalb werden wir auch weiter eine geregelte Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung fordern.

Gesprochen wurden diese Worte auf einem CDU-Parteitag.

Sie könnten genauso gut von einem prominenten AfD-Politiker oder Pegida-Mitglied stammen. Genug Stoff, um daraus eine bissige Satire zu kreieren. Aber ein solcher Humor würde gnadenlos die Verlogenheit unserer heutigen Bundesregierung offenlegen.

Und unglücklicherweise auch noch AfD und Pegida adeln.

Das obige Zitat beschreibt wunderbar den politischen Erdrutsch, den die drei jüngsten Landtagswahlen gebracht haben.

Angela Merkel beschreibt hier ihr eigenes Desaster, ihre eigene Verlogenheit und Scheinheiligkeit, die „vor den Menschen wie ein Kartenhaus“ in sich zusammengebrochen sind.

Sexuelle Kulturbereicherung mit der Amadeu-Antonio-Stiftung

Eine der widerlichsten Organisationen im Zusammenhang mit der Refugee-Psychose ist die Amadeu-Antonio-Stiftung. Geführt wird sie vom ehemaligen Stasi-Spitzel Anetta Kahane, die aussieht wie eine klassisch linksverblödete Gender- und Feminismusfanatikerin. Hier wird nicht pauschal gegen alles Linke gehetzt, sondern das gebrandmarkt, was man als linke Folklore oder Esoterik bezeichnen könnte – also all der Gutmenschenschwachsinn von Refugees Welcome über Gender-Ideologie bis zum Gleichstellungswahn, der heutzutage untrennbar mit einer linken Weltanschauung verbunden ist. Auf Wikipedia erfahren wir:

Kahane betrachtet den Umstand, dass in Ostdeutschland nur wenige farbige Minderheiten leben, als problematisch und bezeichnet es als „die größte Bankrotterklärung der deutschen Politik nach der Wende“, dass diese zugelassen habe, „dass ein Drittel des Staatsgebiets weiß blieb“.

Solch plumpe „positive“ Rassismen gehören heutzutage leider auch zum wohlmeinenden Linken. Ein richtig guter Linker muß Deutschland hassen, will es unkenntlich machen. Frau Kahane möchte Ostdeutschland offenbar gezielt überfremden, wohl in der Auffassung, daß viele Fremde toleranter machen. Dann müßte man Westdeutschland ja noch deutlich mehr überfremden, denn auch dort gibt es Rechtsextremismus. Der Ausländeranteil ist wohl noch nicht hoch genug. Und Ostdeutsche, die keine Ausländer kennen, sind bekanntlich tickende ausländerfeindliche Zeitbomben.

Die Amadeu-Antonio-Stiftung ist Teil dieser dümmlichen Ideologie und dieses widerlichen Gutmenschenkomplexes, den ich als „linke Esoterik“ bezeichne, die natürlich vor allem der Aufpolierung des persönlichen Gewissenshaushaltes dient. Eine neue Handreichung dieses Gutmenschenvereins lautet „Das Bild des übergriffigen Fremden – wenn mit Lügen über sexualisierte Gewalt Hass geschürt wird“. Im Begleittext zu dieser Broschüre steht folgende Passage:

Es ist falsch zu glauben, dass es sich bei Sexismus und sexualisierten Übergriffen um ein „importiertes“ Problem handelt, dass von außen in unsere Gesellschaft hineingetragen wird.

Diese Schwachköpfe klären also uns dumpfe Rechtsextreme darüber auf, daß sexualisierte Gewalt auch von Deutschen ausgeht. Wir rechtsextremen Dummköpfe merken aber vorsichtig an, daß im Islam ein merkwürdiges Geschlechterarrangement herrscht mit seltsamen Kleidervorschriften für Frauen und Ehrvorstellungen. Dann merken wir noch ganz kultursensibel an, daß Flüchtlingshelferinnen auch schon mal als „Christen-Huren“ beschimpft werden.

Wir sind ja blöd und keine Akademiker, aber wir glauben, daß dies vielleicht etwas mit dem Bild vom übergriffigen Muselmanen zu tun haben könnte. Im schönsten Gender-Idioten-Deutsch geht es so weiter in der Handreichung:

Die Autor_innen gehen der Frage nach, warum das Bild vom „übergriffigen Fremden“ so häufig und leicht geglaubt und weiterverbreitet wird. Diese Vorwürfe wurden in der Geschichte bereits vielfach taktisch eingesetzt – im Mittelalter gegen Juden sowie gegen Sinti und Roma, zur Zeit des Kolonialismus gegen Schwarze Menschen, heute eben gegen Geflüchtete. Im Internet finden Vorurteile und Lügen schnell Verbreitung, sodass sie in der pädagogischen Praxis vor Ort bearbeitet werden müssen. Anhand von Fallgeschichten geben die Autor_innen hierzu Empfehlungen, wie sinnvoll und wirksam auf Gerüchte über sexualisierte Gewalt reagiert werden kann.

Heute werden eben Massenvergewaltigungen wie in Köln und anderswo „erfunden“, um „Geflüchtete“ in Verruf zu bringen. Die hirntoten Gutmenschen der Amadeu-Antonio-Stiftung verschleiern hier sehr geschickt die Tatsachen und rühren einen schönen Toleranz-Brei. Es unterstellt ja niemand Japanern oder Vietnamesen, daß sie sexuell übergriffig werden, auch nicht geflüchteten Christen. Es geht also nicht um Fremde per se – und auch nicht um Flüchtlinge per se.

Es geht um Muslime und besonders um Nordafrikaner, liebe Amadeu-Sonstwas-Stiftung. Der arme Namensträger, der für diese Vereinigung instrumentalisiert wurde.

Und wieder in schönstem Gender-Deutsch geht es weiter:

„In vielen Fällen lässt sich zeigen, dass Mutmaßungen als Fakten präsentiert werden, mit denen letztlich rassistisch gegen Geflüchtete und Migrant_innen gehetzt wird“, so Dr. Heike Radvan von der Fachstelle für Gender und Rechtsextremismus. Die Handreichung soll einen Beitrag leisten, die Debatte zu versachlichen und aufzuzeigen, wo ein rassistischer Diskurs zugrunde liegt.

Am Ende erfahren wir noch, daß wir Steuerzahler diesen Schwachsinn bezahlen:

Die Handreichung wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Auf diese Handreichung bin ich durch einen Artikel in der Jungen Freiheit aufmerksam geworden. Was sagt nun der weibliche Leser zu diesen Ausführungen? Ich persönlich hatte schon mal von zwei Frauen, die selbst Migrationshintergrund hatten, stoßseufzend gehört:“Bloß keine Beziehung mit einem Moslem! Wenn es da mal Konflikte gibt, steht gleich die ganze Familie vor der Haustür.“

Wie kommt das bloß? Eine Leserin meldet sich unter dem Junge-Freiheit-Artikel wie folgt zu Wort:

sexuellebelaestigung muslime

An diese Frau denkt wohl die Amadeu-Antonio-Stiftung, wenn sie über Lügen, Vorurteile und Rassismus aufklären will. Jetzt wird mir auch klar, warum diese Arbeit eigentlich nur ein ehemaliger Stasispitzel richtig gut durchführen kann.

Denn um die Wahrheit muß man sich bei der Stasi keine Sorgen machen.

PS: Um eines noch klarzustellen. Ich glaube gerne, daß viele Flüchtlinge sich respektvoll verhalten. Ich möchte aber nicht von toleranzbesoffenen Gutmenschen eine Pseudorealität vorgemacht bekommen, nur damit diese ihren linken Neurosen von Diskriminierung, Rechtsextremismus und Minderheitenkult frönen können.

Sebastian Krumbiegel über die Silvesternacht in Köln

krumbiegel köln

Sebastian Krumbiegel und den Seinen sieht man schon an Gesicht und Outfit an, daß sie sich als „linksalternativ“ verstehen. Krumbiegel ist Sänger bei den Prinzen, die in den 90ern mal tatsächlich ganz gute Musik machten und vor ein paar Jahren ein peinliches Comeback versuchten – ausgerechnet mit einem zeitgeistkonformen Konsens-Song über die so erfolgreichen „vermännlichten“ Powerfrauen.

Es ist sowieso ein Phänomen dieser Zeit: Satire-Sendungen wie die „Heute Show“ oder eben satirisch veranlagte Musikbands wie die Prinzen machen peinlichste, risikolose Mainstream-„Satire“, die niemandem wehtut und nicht die Spur von Intelligenz oder kritischem Bewußtsein aufweist.

Ob das obige Statement tatsächlich authentisch ist, weiß ich nicht. Die Prinzen haben jedenfalls alles dafür getan, daß man es ohne weiteres für authentisch halten kann.

PS: Gefunden habe ich dieses Statement übrigens auf der Facebook-Seite der Internationalsozialistischen Antifa, die mir allerdings eine fakehafte Belustigungsseite zu sein scheint. Nicht schlecht. :)

Die Statements dort sind derartig dumm, daß sie wohl doch eine Satire darstellen. Immerhin kann man auf dieser Seite studieren, was wirklich gelungene Satire darstellt. Sebastian Krumbiegel bitte ich um Toleranz für dieses Posting. Macht doch endlich mal wirklich wieder bissige Musik wie in den 90ern. Dazu müßtet ihr aber Antifeministen, Islamkritiker und „rechts“ werden. Nur so ist heutzutage gute Satire zu bewerkstelligen.

Nachtrag: Nach ein bißchen Recherche meinerseits stellte sich heraus, daß das obige Zitat von Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel tatsächlich authentisch ist. Auf seiner Facebook-Seite entschuldigt er sich rührselig dafür. Die Realität schreibt eben doch die besten Satiren.

Zweifel waren insofern angebracht, als auf der Belustigungsseite der „Internationalsozialistischen Antifa“ auch ein Claudia Roth untergeschobenes Fake-Zitat zu besichtigen ist, welches allerdings so gut gefaket ist, daß man es ihr durchaus zutrauen könnte.

Pegida-Gegendemonstranten

Will jemand wissen, wie so der durchschnittliche Anti-Pegida-Demonstrant gestrickt ist? Vera Lengsfeld hatte dazu schon einen interessanten Artikel auf der Achse des Guten verfaßt. Ähnlich wie sie bin ich heute zufällig in die Pegida-Demonstration in der City West geraten, besser gesagt Bärgida-Demonstration.

Ich ging gerade den Tauentzien hoch, Richtung Breitscheidplatz, ich dachte mir schon angesichts des Polizeiaufgebots, daß es sich wohl wieder um die Bärgida-Demonstration handeln müsse. Normalerweise findet die Demo nahe Kanzleramt und Lehrter Bahnhof Hauptbahnhof statt. Vor einigen Monaten bin ich allerdings schon einmal in die Bärgida-Demo in der City West geraten, sodaß ich jetzt nicht mehr verwirrt war.

Um es kurz zu machen: Als die Demo praktisch vorbei war, verbrachte ich ein paar Minuten im „Bikini Berlin“, einem Edelkonsumzentrum neben dem Zoopalast. Dort wurde ich gewahr, wie drei „links-alternativ“ aussehende Jüngelchen in den Kaisers-Markt gingen, nachdem sie heldenhaft „Nazis raus“ und „Refugees are welcome here“ geschrieen und sich ihrer höheren Moral versichert haben.

Die drei sind nicht in normalen Klamotten gelaufen, sondern hatten ein peinlich „linkes“ Outfit an, das ich allerdings schlecht beschreiben kann in Ermangelung modischer Kenntnisse. Ich sprach die drei dann an und fragte: „Seid ihr Pegida-Gegendemonstranten?“ Daraufhin meinte einer erst mal noch einmal klarstellen zu müssen, daß sie nicht zu Pegida gehören, sondern dagegen demonstrierten. Ich fragte dann:“Wieso demonstriert ihr denn dagegen?“

Die drei waren nicht zum Diskutieren aufgelegt, und einer sagte im Vorbeigehen:

Weil das faschistischer Scheiß ist!

Wieso?

Weil das menschenverachtender Quatsch ist!

Ich sagte dann noch:“Okay, merk‘ ick mir.“ Das war’s. Die drei konnten sich weiter als Helden fühlen. Die Antworten auf meine Fragen kamen in einer Art anarchistischer Null-Bock-Mentalität herüber. Alles scheiße, wir kämpfen gegen Nazis. Voll der Kack hier.

Ähnliches hatte ich auch schon bei meiner ersten Pegida-Demonstration Anfang 2015 am Pariser Platz erlebt. Dort war ich offiziell dabei und fragte nach der Demo an der Kreuzung Wilhelm-/Behrenstraße, wo man Absperrgitter überwinden mußte, einen ganzen Pulk von „Gegendemonstranten“. Es waren auch Leute vom Typus Student, Anfang 20. Und auch dort hatte man den Eindruck, daß sie vorgefertigte Sprachschablonen aus dem linksalternativen Milieu haben, die sie für Pegida-Demonstranten oder AfD-Sympathisanten zu vergeben gedenken.

Nicht die geringsten Anstalten einer Diskussion. Nur kurze Sprüche wie „Geh du doch zu deinen Rassisten.“ Wenn man dann sagt, daß man auf der Demo keinen Rassisten begegnet ist, kommt derselbe Spruch einfach noch mal.

Diese Erfahrungen sind wirklich erschreckend. Ich als Pegida-Demonstrant würde sofort mit linken Kritikern reden. Man steht ja zu Beginn der Demo auf einem ausgesuchten Platz. Ich weiß auch, daß auch andere Pegida-Leute das machen würden. Stattdessen schreien sich diese linksalternativen Gutmenschen die Seele aus dem Leib, trillerpfeifen herum und lassen ihre primitiven Aggressionen heraus.

Demokratie lebt davon, daß man Andersdenkende respektiert und das Gespräch sucht, bevor man ein Urteil fällt. Dazu sind diese Leute bekanntermaßen aber nicht fähig. Wer diesen Typus Gegendemonstrant kennt, der weiß, daß das Gute im Vordergrund steht, die Gewissensonanie. Eine vernünftige, sachliche Diskussion mit Pegida- oder AfD-Leuten wäre in diesen Kreisen bereits ein Sakrileg.

Dieses Psychogramm ist immer wieder ein Grauen. Infantile Möchtegern-Revoluzzer, die nicht das geringste Gespür für ihren totalitären Habitus haben und daß sie das Material sind, aus dem Diktaturen gemacht sind.

Wolfgang Schäuble jetzt auch geistiger Brandstifter!

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble bezeichnet AfD-Politiker als „Dumpfbacken“. Damit gehört er nun auch zu den geistigen Brandstiftern und Brandstifterinnen, die bisher durch ihre Äußerungen dafür gesorgt haben, daß zahlreiche AfD-Büros, -Politiker und -Info-Stände angegriffen wurden.

Dunkeldeutschland ist Realität geworden. Was können wir gegen diese erschreckende Zunahme verbaler und körperlicher Gewalt gegen Andersdenkende tun?

Erst mal gar nichts. Wir dokumentieren aber mal herzhaft die zurückliegenden geistigen Brandstiftungen gegen Pegida und AfD:

Bundesjustizminister Heiko Maas bezeichnet AfD und Pegida als „Schande für Deutschland“. Pegida-Leute seien „harte Rechtsextremisten“. Obwohl nun schon mehrere Neger öffentlich sichtbar bei Pegida mitliefen oder eine Rede gehalten haben.

Ein Gewerkschafter meinte, daß der damalige AfD-Politiker Hans-Olaf Henkel schon immer ein „sozialpolitisch Rechtsradikaler“ gewesen sei. Ferner sagte er: „Für braune Volksverhetzer mit ihren dumpfen, reaktionären, rassistischen und antisemitischen Parolen ist kein Platz“.

Grünen-Vorsitzender Cem Özdemir nennt die AfD einen „reaktionären Altherren-Club“, ihre Mitglieder seien nicht die Verteidiger, sondern die Gegner der Demokratie.

Bundeskanzlerin Angela Merkel outete sich bereits vor einem Jahr als begriffsstutzig, als sie meinte, daß die Parole „Wir sind das Volk“ eigentlich Folgendes bedeute: „Ihr gehört nicht dazu – wegen eurer Hautfarbe oder eurer Religion.“ Mit Angela Merkel haben wir Mitleid. Sie kann das Programm von Pegida und AfD nicht lesen. Sie hat einfach so viel zu tun.

Deshalb bedient sie sich auch praktischerweise einer Copy-und-Paste-Rhetorik. Schon das „Neue Deutschland“ sprach anno 1989 über die Montagsdemonstrationen so, wie Staatsratsvorsitzende Merkel es heute tut: „Zu oft sind Vorurteile, ist Kälte, ja, sogar Hass in deren Herzen!“

Der „Spiegel“ bezeichnet die Pegida-Demonstrationen als „Deutschgetümel und kaum verschleierte Fremdenfeindlichkeit“.

Eine besonders schlimme verbale Brandstiftung begeht ein ZDF-Journalist, der auf einer AfD-Demo über die Gegendemonstranten Folgendes sagt: „Da hinten sind welche, die sind gewalttätig und intolerant, weil sie euch ein paar auf die Fresse hauen wollen. Und ich finde, die Jungs haben Recht.“

Das Staatsfernsehen heißt also Gewalt gegen die AfD expressis verbis gut. Da ist es schon weiter als das DDR-Staatsfernsehen.

Fehlt nur noch der nette Politikwissenschaftler Gerd Mielke aus Mainz. In einem Interview sagt er: „Pegida ist ‚Pack‘, aber im Wesentlichen ostdeutsches ‚Pack‘.“ Daraufhin folgen Erörterungen über den autoritären Charakter von Pegida- und AfD-Anhängern. Schließlich meint Mielke dann ganz antiautoritär, weltoffen und demokratisch:

Hier plädiere ich für ein sehr drastisches Vorgehen gegen die Anhänger der Rechten, ganz so wie man es mit Herzensfreude seinerzeit gegen die Friedensbewegung oder bei Stuttgart 21 praktiziert hat. Vor allem im Osten darf sich nicht die Lesart „Die wollen doch bloß spielen“ gewohnheitsrechtlich einbürgern. Im Gegenteil, man sollte auf eine konsequente Einschüchterung des „Packs“ durch eine konsequente Kriminalisierung setzen, eine Strategie, die zumindest die AfD und die Pegida von ihren autoritären Mitläufermassen trennen würde. These: Wenn sich die Mengen von rechtsaffinen Kleinbürgern in Dresden in einem dreistündigen Polizeikessel erst alle mal in die Hose gepinkelt haben und abschließend mit Wasserwerfern traktiert wurden, dann haben sie für eine geraume Weile genug vom Demonstrieren.

Refugees Welcome sagt: Gehen Sie nicht zu den Demonstrationen dieses demokratiefeindlichen und autoritären Packs. Die haben nur Kälte in ihren Herzen und einen ganz plumpen Blick auf die Realität.

Nachtrag: Am 2. Januar hat der Forsa-Chef Manfred Güllner nun ein weiteres „Hate Crime“ begangen. Güllner, dem bange um unsere Demokratie ist und der den Aufstieg der Grünen mit dem der NSDAP verglichen hatte, sagte im Deutschlandfunk, daß AfD-Wähler „keine normalen Menschen“ seien, sondern „Anti-Demokraten“.

Das ist geistige Brandstiftung! Demokraten sollten zusammenstehen und solchen Hetzern Paroli bieten.

Kultivierte Massenschlägerei in Hamburg-Langenhorn

Wie das offizielle Zentralorgan der Willkommenskultur „Spiegel Online“ berichtet, ist wieder ein Meilenstein auf dem Weg Deutschlands gelungen, ein besseres, lieberes Land zu werden. Zwar haben sich wieder dutzende traumatisierte und dankbare Flüchtlinge in einem Hamburger Asylbewerberheim geschlagen, doch wurde eindeutig Deutschland als Schuldiger an diesem Unglück ermittelt.

80 willkommene Refugees sind aufeinander losgegangen und übten sich schon mal darin, sich den Gepflogenheiten der hier lebenden muslimischen Minderheit anzupassen und sich zu integrieren. „Spiegel Online“ zitiert zwei junge Frauen, die in dem ehemaligen Schulgebäude wohnen:

Zwei junge Albanerinnen, 13 und 28 Jahre alt, spazieren aus dem Betonkasten, in dem inzwischen Hunderte Flüchtlinge leben. Mit wilden Gesten diskutieren sie über den Gewaltausbruch vom Wochenende, „gestern Abend ist es wirklich aus dem Ruder gelaufen“, sagt die Jüngere, „die haben auch Frauen und Kinder geschlagen“, behauptet sie.

So ungefähr lief das auch ab, als nach dem Zweiten Weltkrieg Hunderttausende Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten integriert werden mußten. Schon damals zündete man Zelte und Traglufthallen an, prügelte sich massenhaft wegen schlechten Essens und brachte zahlreiche interessante kulturelle Bräuche in das Bundesgebiet.

Islamophobe Fremdenfeinde zeigen hier einmal mehr, wie minderbemittelt sie sind, denn offenbar haben sie längst vergessen, wie problemlos die Integration der exotischen Ostpreußen, Schlesier und Pommern in Deutschland gelang. Welch ein Glück, daß wir diese Aufbauleistung noch einmal wiederholen dürfen.

In Hamburg-Langenhorn, wo die Flüchtlinge hausen, wurde das gesamte Wochenende ordentlich gekeilt. Am Sonntagabend rollten schließlich voller Freude 34 Polizeiwagen an, um unsere Gäste sozialpädagogisch zu betreuen. Wie sollen sie auch wissen, daß man sich in Deutschland nicht einfach so prügeln darf? Im Hamburger Innensenat überlegt man noch, ob es nicht ein Zeichen der Willkommenskultur wäre, die gesetzlichen Bestimmungen für Flüchtlingsheime zu lockern, damit dort die netten Muslime problemlos immer mal wieder rituelle Prügeleien absolvieren können. Möglicherweise fällt dieser Brauch unter die Religionsfreiheit.

Solch ein Modell könnte Vorbildfunktion für ganz Deutschland haben.

Von all dem ist am Tag danach in Langenhorn nur wenig zu merken – doch der heftige Gewaltausbruch beschäftigt Bewohner, Nachbarn, Sicherheitskräfte. „Da haben sich unglaublich viele Leute geschlagen“, sagt ein Mitarbeiter des Flüchtlingsheims. „Die Prügelei war sehr weit zu hören“, sagt die Verkäuferin im Backshop gegenüber. „Ein bisschen Angst macht einem das schon“, sagt ein Nachbar an der Bushaltestelle.

In Flüchtlingsheimen sind Bewohner immer wieder aneinandergeraten: mal mit bloßen Fäusten, mal mit Feuerlöschern, mal mit Messern – und tödlichem Ausgang. Kein Wunder, sagen viele: Wenn Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen auf engstem Raum zusammenleben, viele vom Krieg traumatisiert, sind Spannungen programmiert. Die Ausschreitungen in Hamburg zeigen nun: Das Problem ist noch lange nicht gelöst, im Gegenteil.

Wie gern prügelt sich doch der Deutsche mit dem Ami oder der Pole mit dem Vietnamesen. Oder eben der Katholik mit dem Evangolen. Tja, bei den Muselmanen ist das nicht anders. Die kommen direkt aus benachbarten Ländern mit unterschiedlichen Konfessionen und schlagen sich die Köppe ein. Total verständlich. Die sind alle vom Krieg traumatisiert, deshalb gehen sie aufeinander los.

Schaut mal, wie schlimm die Leute in Eritrea vom Krieg traumatisiert sind. In Eritrea gibt’s zwar keinen Krieg. Dafür einen drakonischen Militärdienst. Aus Dankbarkeit Deutschland gegenüber zeigt ein junger, hochqualifizierter Eritreer den Deutschen mal, wie man sich als Gast benimmt:

Auslöser für die Schlägereien war laut Polizei ein Streit zwischen einem Syrer und einem Eritreer, der schon häufiger aggressiv aufgetreten sein soll. „Das war ein nichtiger Anlass in der Warteschlange vor der Kantine“, sagt Susanne Schwendtke vom Heimbetreiber Fördern und Wohnen.

Doch dann weitete sich der Konflikt schnell aus: Der 24-jährige Eritreer habe erst einer Wachfrau seinen Ellbogen ins Gesicht gerammt und dann bei einem herbeigeeilten Kollegen mit der Faust nachgesetzt, sagt ein Polizeisprecher. Demnach geriet die Situation schließlich außer Kontrolle, als die Security-Mitarbeiter den mutmaßlichen Verursacher fassen und in eine andere Einrichtung bringen wollten: Etliche Eritreer gingen nun auf das Wachpersonal los – das plötzlich tatkräftige Unterstützung von syrischen Bewohnern bekam.

Pegida ist gegen „Religionskriege auf deutschem Boden“. Geistige Brandstifter sind das, Pack, um nicht zu sagen Mischpoke. Nein, nicht die Flüchtlinge, sondern Pegida-Demonstranten. Heiter ist das Leben in Asylunterkünften. Aber „Dunkeldeutschland“ zeigt sich, wenn Anwohner dagegen demonstrieren.

So ging das Happening am Samstag weiter, um sich dann am Sonntag noch einmal zu steigern:

Die Sicherheitsleute flüchteten in eines der Gebäude, während auf dem Hof Dutzende Bewohner mit Latten, Ästen und Holzknüppeln aufeinander einschlugen. „Erst als die Polizei ankam, haben sich die Wachleute aus der Deckung getraut“, sagt ein Behördensprecher. Die Polizei, angerückt mit 21 Streifenwagen, beendete schließlich die Prügelei – um tags darauf erneut zum Grellkamp auszurücken: Wieder waren am Sonntagabend vor allem Syrer und Eritreer aneinandergeraten. Diesmal waren laut der Trägereinrichtung Fördern und Wohnen einige der bis zu 80 Beteiligten offenbar betrunken.

Die Polizei ermittelt nun gegen zwölf tapfere Refugees wegen gefährlicher Körperverletzung, schweren Landfriedensbruchs und anderen Kleinigkeiten. Bei aller Dankbarkeit sind die Refugees aber der Meinung, daß die schlechten Bedingungen in der Unterkunft an den Eskalationen schuld seien.

Etwas anders sehen das die jungen Albanerinnen, die bereits zu Wort kamen:

„Ich habe auf meiner Flucht mit Millionen Menschen zusammen auf engstem Raum gelebt und wirklich schlimme Zustände erlebt“, sagt die 13-Jährige, „dagegen ist das hier das Paradies.“ Ihre 28 Jahre alte Begleiterin ergänzt: „Es gibt Essen, Trinken, ein Dach über dem Kopf – alles perfekt.“ Wirklich glücklich seien sie aber trotzdem nicht. „Nach diesen Schlägereien haben wir jetzt natürlich Angst“, sagt die Jüngere der beiden. „Aber was können wir schon tun?“

Wir schaffen das.

Steffen Heitmann jetzt auch Refugee!

Afghanen fliehen vor den Taliban, Syrer vor dem Islamischen Staat und CDU-Mitglieder vor Angela Merkel.

Fluchtgründe gibt es viele. Auch Deutschland ist von einer nationalen Katastrophe betroffen und vom Verfall bedroht. Eine selbstverliebte, egozentrische Herrscherin flutet das Land mit Fremden aus aller Herren Ländern ohne einen Plan. Sie versteht nichts von der Psychologie der Flüchtlinge und von den katastrophalen Wirkungen ihrer Selfie-Sessions mit jungen syrischen Männern.

Das begreifen auch immer mehr CDU-Mitglieder und suchen das Weite. Nur wo sollen sie unterkommen? Nun hat eine Initiative damit begonnen, direkt neben dem Konrad-Adenauer-Haus im Berliner Tiergarten Flüchtlingscamps zu errichten. Langfristig könnten dort alle 450000 ehemaligen CDU-Mitglieder unterkommen. Der Tiergarten bietet Platz genug.

Einer der ersten und bekanntesten Neu-Refugees ist Steffen Heitmann, ehemaliger Justizminister von Sachsen und gescheiterter Bundespräsidentenkandidat der CDU. Die „Welt“ hat mit ihm gesprochen und weiß Ergreifendes über seine prekäre Situation zu berichten:

Überforderte Behörden, verunsicherte Bürger und eine Kanzlerin, die einsame Entscheidungen trifft: Sachsens früherer Justizminister Steffen Heitmann ist aus Protest gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung aus der CDU ausgetreten.

In einem persönlichen Brief an die Kanzlerin schreibt Neu-Refugee Heitmann:

„Die von Ihnen geführte Koalition erweist sich in einer nationalen Krise als handlungsunfähig“, heißt es laut „FAZ“ in dem Brief. Durch eine „einsame Entscheidung“ und durch „unbedachte Äußerungen“ habe Merkel Deutschland zum „bevorzugten Ziel für Flüchtlinge“ gemacht. Die Behörden seien überfordert, die Aufnahmefähigkeit der Städte und Gemeinden sei erschöpft, die große Mehrheit der Bevölkerung „zutiefst verunsichert“. Das Asyl-Paket sei „allenfalls Kosmetik“.

Kritik äußerte der 71-Jährige auch an der Berichterstattung über die Flüchtlingspolitik: „Die politisch korrekte Schönrednerei der meisten Medien, besonders der öffentlich-rechtlichen, kann die tatsächliche Situation, die als eine schleichende Selbstaufgabe unseres Gemeinwesens erscheint, nicht mehr überdecken.“

Und dann noch dies:

Heitmann schließt seinen Brief an Merkel den Angaben zufolge mit der Bemerkung: „Ich habe mich noch nie – nicht einmal in der DDR – so fremd in meinem Land gefühlt.“

Die CDU-Mitgliedschaft sollte als lupenreiner Asylgrund anerkannt werden. Die CDU kann man nicht mehr als sichere Partei einstufen. Sie ist ein totalitärer Machtapparat geworden, der die freie Meinungsäußerung und Gewissensfreiheit unterdrückt.

CDU-Mitglieder bedürfen unseres Schutzes. Sicherlich freuen sie sich über ein Leben in Turnhallen, Zeltstädten und Traglufthallen.

Endlich weg von Diktatorin und Gewaltherrscherin Merkel.